Uns ist es wichtig, dass bei Ihnen
keine Fragen offen bleiben.

Sie finden hier Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden zum Thema Abwasserbehandlung und Informationen sowie Hinweise zu unserem Verfahren und Technik.

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Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice natürlich gerne zur Verfügung. Alternativ können Sie auch gerne unser Kontaktformular auf der Seite Kontakt nutzen.

Nahaufnahme von einem Mann der Holzklötze mit Buchstaben auf einem Tisch positioniert und diese ergeben das Word FAQ

Allgemeines

Fragen und Antworten rund
um das Unternehmen

Die FlexBio Technologie GmbH wurde als Spin-Off aus einer Hochschule ausgegründet. Der Ausgründung ging ein Forschungsprojekt namens „FLEXBIO“ voraus. Dies war somit namensgebend für die Firma. In dem Rahmen wurde ein neues Verfahren entwickelt, das eine sehr effektive Vergärung ermöglicht. Das Verfahren lässt sich insbesondere für flüssige Substrate sowie verschiedene organisch belastete Abwässer anwenden. Das Besondere dabei ist, dass die Gasproduktion und somit die Energieerzeugung nach Bedarf erfolgen kann.

– Die erste Innovation ist die Flexibilität. Flexibler/Wechselnder Substrat-/Abwassereinsatz, Flexible Gas-/Energieproduktion, Flexible/Modulare Bauweise.

– Die zweite Innovation ist die effektive und effiziente Entfernung von Abwasserverunreinigungen in nur wenigen Verfahrensschritten sowie eine dauerhafte positive Energiebilanz.

– Die Innovation wurde von den Gründern eigens entwickelt und in die Praxis überführt. Die Firmeninhaber sind somit unmittelbare Know-How-Träger.

Die Innovation wurde bereits mehrfach von verschiedenen Institutionen ausgezeichnet.

– Eine weitere Besonderheit ist, dass unsere Anlagen komplett von uns selbst entwickelt, gebaut und betreut werden. Die Kernkompetenzen bleiben bei uns und ermöglichen es uns jeder Zeit das Verfahren in der Tiefe zu perfektionieren.

– Die Kunden erhalten von uns eine verbindliche Leistungszusage.

– Vor der Beauftragung können unsere Kunden sich durch Vor-Ort-Untersuchungen mit unseren mobilen Versuchsanlagen selbst überzeugen.

– Der Kunde erhält eine schlüsselfertige Anlage.

– Unsere Anlagen sind kompakt und modular aufgebaut.

– Eine Erweiterung ist jeder Zeit möglich, so dass die Abwasserreinigung mit dem Betrieb „mit wachsen“ kann.

Unsere Anlagen werden immer genau nach Kundenwünschen von uns für den Kunden entwickelt.

Generell kann das FlexBio-Verfahren jedes organisch belastete Abwasser reinigen. Besonderes profitabel ist der Einsatz des Verfahrens in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Landwirtschaft. Auch der Non-Food-Bereich wie die Biodieselproduktion und die Papierindustrie kann von dem Verfahren profitieren.  Es sind auch zahlreiche weitere Anwendungen möglich. Gerne analysieren wir Ihr Abwasser und besprechen ihre Potentiale mit Ihnen. Sprechen Sie uns an.

Ja, kommunales Abwasser kann, wie in jeder „normalen“ Kläranlage, auf Direkteinleiterwerte gereinigt werden. Nebenbei entsteht auch hier Biogas zur energetischen Verwertung.

Nein, aber die Zusammensetzung des Abwassers ist sehr individuell, sodass wir häufig Vorversuche direkt bei dem Kunden (Vor-Ort-Untersuchung mit unseren mobilen Vorführanlagen) oder bei uns im Technikum empfehlen.

Das hängt stark von der organischen Belastung ab. Generell werden bis zu 95% der organischen Belastung in Biogas umgewandelt. Das Abwasser eines Getränkeherstellers kann bis zu 3 m³ Methan bzw. 30 kWh Energie pro Kubikmeter Abwasser liefern. Aus derselben Menge des Abwassers eines Schlachthofbetriebes können bis zu 60 kWh an Primärenergie gewonnen werden. Im Behandlungsprozess entsteht so ein Energieüberschuss (positive Energiebilanz). Sie können das anfallende Biogas direkt on-site verwerten und ein Großteil der im Betrieb benötigten Energie selbst erzeugen.

Wir bieten auch attraktive Leasing- und Mietkauf-Optionen an. Hier geht es zu dein Finanzierungsmöglichkeiten.

Ja, dies ist möglich. Unsere Anlagen können mit einem Photovoltaikdach ausgestattet werden und auch in entlegenen Gebieten installiert und betrieben werden. Sie gewinnen hierbei Biogas, um Teile ihres Energieverbrauches zu decken. Zusätzlich können Sie das gereinigte Abwasser zur Bewässerung der Grünanlagen verwenden.

FlexBio wurde im Jahr 2014 gegründet.

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Biogasanlagen

Fragen und Antworten rund um das belastete
Oberflächenwasser auf Biogasanalge

Maximal 1 kWh/m³.

Durchschnittlich 5 kWh/m³ Oberflächenwasser.

Ja, es müssen Versorgungsleitungen für Heizung und Strom sowie Zu- und Abflussleitung für das Wasser und ggf. eine Biogasleitung zum Container gelegt werden.

In der Regel bis 10.000 mg/l CSB, wobei auch höhere Belastungen möglich sind.

Es können Phosphate und Stickstoffverbindungen abgebaut werden. Zudem wird der pH-Wert in den neutralen Bereich gebracht.

Die Anlage misst alle relevanten Parameter und steuert sich so, dass die Grenzwerte dauerhaft eingehalten werden. Das Wasser ist somit immer einleitfähig.

Die Container sind modular aufgebaut und können jederzeit erweitert werden.

Ja, das Biogas kann Vorort verwendet werden. Es kann beispielsweise in einem BHKW oder einer Gastherme energetisch verwertet werden.

Ja, der Container muss gewartet werden, dafür ist eine halbjährliche Wartung durch den FlexBio Service vorgesehen.

Nein, die Anlagen laufen vollautomatisch. Lediglich ist eine tägliche Sichtkontrolle nötig.

Der Container muss auf einem festen Untergrund stehen. Unsere Empfehlung ist ein Streifenfundament.

Die Anlagen sind in einem Standard-Überseecontainer untergebracht. Entweder 6m oder 12m lang. Die Farbe können Sie individuell bestimmen, wie bei einem Autokauf.

Wir kümmern uns um alle notwendigen Unterlagen und reichen diese bei der Wasserbehörde ein. Falls ein Bauantrag erforderlich ist, können wir diesen ebenfalls bereitstellen.

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Fleisch- und Lebensmittelindustrie

Fragen und Antworten rund um die Abwasserbehandlung
in der Fleisch- und Lebensmittelindustrie

Bei großen Abwassermengen wird die Reinigungsanlage in Rundbehältern installiert. Nur bei Sonderlösungen bleibt eine Containerlösung bestehen.

Nein, die Technik zeichnet sich durch einen sehr geringen Wartungsaufwand aus.

Maximal 1 kWh/m³.

Bei kaltem Abwasser werden durchschnittlich 5 kWh/m³ verbraucht. Bei einem warmen Abwasserstrom (ab 30°C) wird keine zusätzliche Wärme benötigt.

Nein, die Fette werden direkt in energiereiches Biogas umgewandelt. Fette werden komplett abgebaut und müssen nicht mehr anderweitig entsorgt werden.

Nein, der anaerobe Biofilm haftet an den Füllkörpern und wird durch Fette nicht ausgetragen.

Die Anlagentechnik erfüllt alle Hygienestandards.

Die Reinigungsanlage ist bei den Investitionskosten ähnlich zu den klassischen Reinigungstechnologien. Die laufenden Betriebskosten sind deutlich niedriger als bei klassischen Verfahren. Bei der Nutzung vom Biogas liegt die Amortisationszeit der Anlage in den meisten Fällen unter 3 Jahren.

Nein, Alkohole sind organische Verbindungen die sehr einfach abbaubar sind.

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Industrieabwasser

Fragen und Antworten rund um die
Abwasserbehandlung von Industrieabwässern

Ja. Allerdings erfolgt diese Reinigung nicht biologisch, sondern physikalisch mittels Adsorption mit einem Granulat.

Ja, es können diverse Verunreinigungen entfernt werden. Die Reinigung erfordert je nach Belastungsart zusätzliche Reinigungsstufen. Wir bieten mechanische, chemische, physikalische und biologische Reinigungsstufen an. Diese Stufen können beliebig kombiniert werden.

Ja, auch diese Abwässer können gereinigt werden. Hierbei wird jedoch kein Biogas produziert.

Maximal 1 kWh/m³.

Bei einem kalten Abwasser werden durchschnittlich 5 kWh/m³ verbraucht. Bei einem warmen Abwasserstrom (ab 30°C) wird keine zusätzliche Wärme benötigt.

Nein, es muss bauseits keine Vorreinigung oder ähnliches vorgesehen werden. Die FlexBio-Abwassertechnik bietet alle nötigen Reinigungsstufen aus einer Hand. Wir erstellen Ihnen ein Konzept mit allen zu installierenden Reinigungsstufen.

Möglichkeiten eine FlexBio-Anlage zu installieren:

– Neubau: Standalone-Lösung

– Umbau: Teile ihrer alten Anlage werden ersetzt

– Erweiterung: Teile werden ergänzend hinzu gebaut

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Vorführanlagen

Fragen und Antworten rund um
die Vorführanlage

Durchführung 

Da es sich hierbei um einen biologischen Prozess handelt, bedarf dieser eine Adaptionszeit.  Außerdem wollen wir aussagekräftige Ergebnisse bekommen, die von der Versuchsdauer abhängig sind.

Die mobile Anlage ist so dimensioniert, dass ein Upscaling auf eine größere Anlage möglich ist.

Die Befüllung der integrierten Vorlage läuft kontinuierlich beispielsweise stündlich je nach Durchsatz, somit sind die Ergebnisse praxisnah.

Je nach Abwasserqualität und Abwasserherkunft werden ca. 500 – 4000l / Tag behandelt.

Ja, es wird hierfür eine Einweisung des Personals vor Ort geben. Diese sind für die regelmäßige Probenahme des Zulaufes und des Ablaufes sowie für die Zustands- und Sichtkontrolle verantwortlich.

Es sind ca. 10 Minuten pro Tag erforderlich. Eine Wochenendbetreuung ist nicht notwending.

Es erfolgt ein wöchentlicher Analysebericht. Am Ende der Versuchszeit wird ein Endbericht erstellt, der die Ergebnisse / Auswertung und Empfehlung beinhaltet.

Während der Versuchsdurchführung werden die Behandlungsstufen kontinuierlich über einen Fernzugriff überwacht.

Ja, es entsteht uns in jedem Fall ein Aufwand und Sie gewinnen wertvolle Erkenntnisse in Bezug auf Ihr Abwasser, auch wenn diese nicht für die vorgeschlagene Behandlung geeignet sind.

Ja, dies wird im Laufe der Untersuchung angepasst.

Nein, es folgt den Umständen entsprechend nur ein Einbau einer Abwasserentnahmestelle.

Es sind keine Sondergenehmigung und Baumaßnahmen erforderlich. Allerdings werden Sie eine Sicherheitsunterweisung in Anlagenbetrieb bekommen. Zudem händigen wir Ihnen alle Hinweise und Angaben zu Sicherheitsmaßnahmen und Restriktionen aus. Die Mobile Vorführanlage AFBBM-1.MV ist entsprechend der mitgelieferten Betriebsanweisung zu betreiben

Messparameter und Analysedaten

Gemäß der integrierten Messtechnik werden folgende Parameter kontinuierlich online erfasst:

  • Volumenstrom des Abwassers (Durchfluss, Mengenzähler)
  • Biogasvolumen (Rohgas)
  • Gaszusammensetzung: CH4, CO2, H2S, O2
  • Gastemperatur (für Ermittlung vom Normvolumen)
  • Absolutdruck Biogas (für Ermittlung vom Normvolumen)
  • Prozesstemperatur (in allen Stufen)
  • Sauerstoffkonzentration der Belebung
  • pH-Wert (in allen Stufen)
  • Redox (in allen Stufen)
  • Leitfähigkeit (im Zulauf)

Die Probeentnahme erfolgt nach Anweisung des Betriebspersonals an definierten (beschrifteten) Probenahmestellen. Um die Leistungsfähigkeit der Anlage zu beurteilen, werden regelmäßig online und offline Messwerte erfasst. Bei der Offline-Analytik handelt es sich um Abwasseranalytik, die nur bedingt über online Messtechnik definiert werden kann. Daher werden wiederholt folgende Messparameter laboranalytisch festgehalten:

  • CSB-Konzentration im Zu- und Ablauf
  • Stickstoff-Konzentration im Zu- und Ablauf
  • Phosphor-Konzentration im Zu- und Ablauf

Alternativ können die Probenanalysen bei jedem beliebigen anerkannten/akkreditierten Labor veranlasst werden. Die Laborberichte müssen bei Fremdvergabe zeitnahe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden.

Der Probenversand sollte in den vorbereiteten und frankierten Versandtaschen spätestens Mittwoch erfolgen, damit die Probe vor dem Wochenende ankommt. Die Laboranalytik läuft bei unserem Partner-Labor (Labor für Umweltanalytik, Hochschule HAWK, Fakultät Ressourcenmanagement).

Bei der Behandlungsanlage handelt es sich um eine mehrstufige Anlage mit einer integrierten anaeroben Hauptreinigung und einer nachgeschalteten Belebungsstufe mit eingebauter MBR-Anlage (Membran-Bioreaktor). Der anaerobe Festbettfermenter ermöglicht eine effektive Entfrachtung der organischen Fracht unter Methanproduktion. Diese Kombination ist einzigartig und beinhaltet alle Stufen.

Aufstellungsort

Aufstellung erfolgt im freien oder in einer teils offenen gut durchlüfteten Halle. Der endgültige Aufstellort wird mit dem Auftragnehmer abgestimmt.

Aufstellung erfolgt auf einer ebenen, befestigten Fläche (Asphalt oder Beton).

Die mobile Vorführanlage wird räumlich nah an:

  • der potenzieller Abwasserentnahmestelle (max. 30m),
  • Abfluss für gereinigtes Wasser (max. 20m) sowie
  • Stromanschluss: 400V, 3 Ph., CEE Drehstrom-Stecker 400V/32A (Achtung: keine FI Schutzsicherung verwenden); Maximale Entfernung vom Aufstellungsort 20m.
  • Minimale Aufstellungsfläche: 9 m x 4 m.
  • Ausreichend Rangierfläche zum Einparken des Anhängers an dem Aufstellungsort.
  • Anschluss der Zulaufleitung an einer bauseitigen Druckleitung (max. 1 bar) mit einem Anschluss 1 Zoll Außengewinde mit einem Kugelhahn oder Schieber-Armatur. Die Vorführanlage steuert intern ein Ventil an und befüllt füllstandgesteuert eine interne Vorlage.
  • Alternativ kann das Abwasser aus einer Vorlage bzw. einem Pumpenschacht über eine mitgelieferte Leitung entnommen werden.
  • Weiter besteht die Möglichkeit Einbindung einer Tauchpumpe (als Zubehör enthalten), die an die mobile Anlage angeschlossen und über die Anlage angesteuert werden kann.

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